Heldenshooting mit Heldin Aiko!
Heldin Aiko!
Wer meine Heldenhunde kennt, weiß: Hier geht es nicht um perfekte Hunde. Es geht um Hunde mit einer Geschichte. Um kleine und große Kämpfer, um besondere Charaktere und um all das, was sie einzigartig macht.
Und dann gibt es Aiko.
Ihre Menschen haben mir vor dem Shooting ein bisschen von ihr erzählt. Von ihrer Diabetes-Diagnose, die im vergangenen Dezember erstmal ein riesiger Schock war. Davon, dass es Aiko zu diesem Zeitpunkt wirklich nicht gut ging. Und davon, wie tapfer sie sich zurück ins Leben gekämpft hat.
Heute bekommt sie jeden Morgen und jeden Abend ihr Insulin. Und auch wenn das vermutlich nicht unbedingt zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört, macht sie es unglaublich geduldig und tapfer.
Ihre Menschen nennen sie deshalb ihr Supergirl.
Und ich glaube, treffender könnte man es nicht sagen.
Aiko ist einfach Aiko.
Was mich beim Shooting aber mindestens genauso beeindruckt hat wie ihre Geschichte, war ihre unglaubliche Lebensenergie.
Aiko hatte richtig Lust auf unser Shooting!
Sie war voller Energie, stolz und einfach mittendrin. Kein vorsichtiges Herantasten, kein „Was machen wir denn hier?“ – Aiko war da und hatte sichtlich Spaß daran.
Und genau so durfte sie auch vor meiner Kamera sein.
Zuhause ist sie eine absolute Kuschelmaus, spielt für ihr Leben gern und hat jede Menge Quatsch im Kopf. Draußen zeigt sie dann gerne, dass sie durchaus ihre eigene Meinung hat. Andere Hunde werden erstmal lautstark begrüßt und wenn sie unterwegs etwas besonders Spannendes entdeckt, kann es auch schon mal passieren, dass sie sich mit voller Begeisterung hineinwirft.
& manchmal braucht es gar nicht viel.
Das Wetter war an unserem Shootingtag einfach perfekt. Und so konnten wir Aiko genauso fotografieren, wie sie ist: voller Leben, voller Energie und mit diesem ganz besonderen Ausdruck, den nur sie hat.
Zwischendurch habe ich immer wieder ihre Menschen beobachtet.
Und da war sie wieder – diese Verbindung, von der mir ihre Halterin erzählt hatte.
Man spürt einfach, wie eng die drei miteinander verbunden sind. Wie viel Liebe da ist, aber auch wie selbstverständlich sie miteinander umgehen. Kein großes Inszenieren. Kein „Jetzt macht mal schön“.
Einfach sie.
Aiko und ihre Menschen.
Und genau das liebe ich an meinen Shootings so sehr.
Es geht nicht darum, einen Hund irgendwie perfekt in Szene zu setzen. Es geht darum, ihn wirklich zu sehen. Seine Eigenheiten, seine Energie, seine kleinen Macken und die Menschen, die ihn lieben.
Bei Aiko war davon ganz besonders viel zu sehen.
Ein kleines Supergirl.
Aiko hat mir an diesem Tag einmal mehr gezeigt, dass eine Diagnose nicht die ganze Geschichte eines Hundes erzählt.
Ja, sie ist Diabetikerin.
Aber vor allem ist sie Aiko.
Eine zehnjährige Kuschelmaus. Ein kleiner Quatschkopf. Eine leidenschaftliche Wälzerin. Eine ziemlich deutliche Hundebegrüßerin. Ein Wasser-Verweigerer. Und eine unglaublich tapfere kleine Kämpferin.
Und genau deshalb ist sie eine meiner Heldinnen.
Liebe Aiko, danke für deine Lebensfreude, deine Energie und dafür, dass du beim Shooting so viel Spaß hattest. Ich glaube, man konnte an diesem Tag ziemlich deutlich sehen, dass in dir noch ganz schön viel Leben steckt.
Und liebe Aikos Menschen, danke für eure Offenheit, eure Herzlichkeit und für das Vertrauen, mir eure kleine Heldin vor meiner Kamera anzuvertrauen.
Ich hoffe sehr, dass Aikos Geschichte vielleicht auch anderen Hundemenschen ein bisschen Mut macht: Eine Diagnose kann erstmal Angst machen. Aber mit der richtigen Behandlung, Geduld und ganz viel Liebe können noch unglaublich viele schöne Momente entstehen.
Aiko ist dafür der beste Beweis.
Aiko ist nicht perfekt. Sie muss es auch gar nicht sein.
Sie ist einfach Aiko. Und genau das macht sie zu unserem Supergirl.





